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Letztes Update:
15.07.2017

Blacky

Der Name war nicht so schwer zu finden. Es hat einfach gepasst. Blacky ist meine Katze, die ich im November 1999 zu mir genommen habe. Bekommen habe ich sie als Geschenk von meiner Chatkollegin. Und die Katze selber habe ich durch einen anderen Chatkollegen bekommen. Blacky ist am 16. August 1999 zur Welt gekommen. Ich habe sie ein paar Wochen später angeschaut, als ich zur Katzenauswahl vorbeikommen durfte. Es war ein lustiger Anblick dieser tapsigen Katzen. Und an Blacky hatte ich schon von Anfang an den Narren gefressen. Sie anscheinend auch, weil sie sich gleich über meine Schuhe hergemacht hatte und sich daran die Krallen gewetzt hatte. Das lustige an Blacky sind ihre vereinzelten weissen Haare, die sie vorweisen kann. Die befinden sich unten am Bauch, unter dem Hals und unter den Vorderpfoten. Ich sage dem immer ihre Behaarung wie bei einem Mann, Brust-, Achsel- und Schamhaare. Köstlich. Anfangs war sie zwar immer sehr distanziert zu mir, schien mir ziemlich misstrauisch zu sein. Sie kam auch nicht gross zu mir um zu kuscheln. Aber mittlerweile hat sich das gelegt. Als ich nämlich vor nicht allzu langer Zeit grippemässig im Bett lag, war Blacky die ganze Zeit an meiner Seite. Sie ist auch sehr verschmust in der letzten Zeit. Einmal hat sie sogar einen kleinen Ausflug in die weite Welt gewagt. Ein Kollege, der mal bei mir übernachtet hat, war auf der Toilette und kippte nach seinem Geschäft das Fenster. Für Blacky DIE Chance, durch das Fenster zu klettern und abzuhauen. Gefährliches Unterfangen das, vor allem, wenn ich bedenke, dass sie sich in dem Spalt hätte einklemmen können! Nun denn, ich suchte Blacky von Samstag morgen um 6 Uhr den ganzen Tag. Ich habe mir schon die schlimmsten Gedanken ausgemalt, dass ich sie nie mehr sehen werde etc. Schlussendlich bin ich dann am Samstag Abend schlafen gegangen. Sonntag morgen bin ich dann aufgewacht und habe irgendwoher ein Miauen gehört. Ich dachte mir, könnte noch sein.... bin auf den Balkon, habe nach der Katze gerufen und siehe da.... mit erhobenem buschigen Schwanz schlich da meine Blacky über den Gehweg. Ich habe mir schnell eine Trainerhose angezogen und bin gleich losgerannt, um Blacky einzufangen. Sie war völlig verstört. Kein Wunder, das erste Mal im Freien übernachten etc. Seit da hatte sie auch nie den Drang nach draussen zu gehen. Ich behalte sie nämlich in meiner Wohnung, hätte nie ein gutes Gefühl, wenn die Katzen draussen sind und ich sie tagelang nicht sehen würde. Ich wollte die Katzen, damit ich die ganze Zeit hindurch jemand in meiner Nähe habe. Und auch jetzt... Blacky ist immer noch eine verschmuste wilde Katze. Aber ich würde sie niemals hergeben, denn ich liebe diese Katze heiss und innig. Wenn ihr etwas zustossen würde, hätte ich sicher sehr viel Mühe damit. Ich würde bestimmt etwas vermissen.

Hier unten habe ich noch ein paar Bilder von meiner Raubkatze. Von ganz jung bis zu aktuellen Bildern.