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Letztes Update:
15.07.2017

Angriff auf Amerika

Madonnas Gedanken zum Angriff auf Amerika

"Jeder soll sein Herz nach seinem persönlichen Terrorismus, nach Gefühlen wie Hass, Intoleranz und Negativität durchforsten. Es ist nicht nur Bin Laden, wir sind alle verantwortlich, wir alle tragen zum Hass in dieser Welt bei."

Meine Gedanken am 30. September 2001

Die Ereignisse der letzten Wochen in Amerika sind uns sicher noch vor Augen, die Tragödie hat einigen unschuldigen Leuten das Leben gekostet. Unser Mitgefühl ist den Hinterbliebenen und den Opfern sicher. Auch den unzähligen Helfern gebührt Dank, dafür dass sie ihre Gesundheit und ihr Leben riskieren, um so schnell als möglich aufzuräumen. Trotz all dem Leid und den Nachwirkungen des Terroranschlages: Das Leben muss weitergehen. Wir dürfen zwar die Geschehnisse nicht vergessen, werden wir sicher nicht tun angesichts der Bilder, die wir immer wieder sehen werden. Die Menschen, sofern man denen so sagen kann, werden für diese Taten bestimmt bestraft werden, zumindest hoffe ich da auf eine brutale und gerechte Strafe. Wenn wir aber in Angst versinken, haben die Terroristen ihr Ziel erreicht. Und genau das darf nicht passieren. Uns wird das Lachen sicher schwerer fallen als auch schon. Aber wir werden mit der Zeit versuchen, unser Leben wieder zu ordnen und unser Lachen wird zu uns zurückkehren. Auch für Amerika wird es nicht leicht werden, aber es wird eines Tages sicher soweit kommen, dass die Geschehnisse überlebt werden, in welcher Weise das auch immer sein wird.

Meine Gedanken am 23. September 2001

Ich habe eigentlich gedacht, dass mich dieser Terroranschlag nicht weiter verfolgen würde. Im Fernsehen und Tagespresse habe ich sehr viel darüber gelesen und mir auch die Bilder angeschaut. Sie erschüttern mich ganz sicher auch, aber ich habs nicht näher an mich rangelassen, schliesslich bin ich ja hier in der Schweiz zuhause und nicht in New York, ich weiss, klingt jetzt etwas egoistisch, ist aber so. Dennoch bin ich am Morgen aufgewacht nach einem sehr schlimmen Traum den ich hatte. Den möchte ich gerne mal erzählen, weil er mich ein paar Tage lang ziemlich beschäftigt hatte. Ich war in New York, war dort im einen Turm arbeiten, weiss aber nicht mehr genau in welchem ich war. Auf jeden Fall, habe ich zum Fenster rausgeschaut und das Flugzeug auf die Türme zurasen gesehen. Ich war vor Schreck wie gelähmt, wusste gar nicht was passiert und bin einfach nur am Fenster stehen geblieben. Das war schon ziemlich schlimm, das mitzuerleben. Später im Traum war ich an einer anderen Stelle. War immer wieder in das Szenario in New York involviert gewesen, immer wieder woanders. Das weitere Mal war ich draussen und habe gesehen, wie das zweite Flugzeug in den Turm gerast ist. Geschah, als ich nach oben geschaut hatte, um das imposante Gebäude anzuschauen. Natürlich war da die Angst auch ziemlich gross und ich spührte die Angst am eigenen Leib. Ein weiterer Traum war, dass ich im einen Turm war und zusehen konnte, wie der andere Turm in sich zusammenstürzte. Ich war wahrscheinlich weiter oben und konnte das ganze mitansehen. Die Leute die mit runterfielen, die Teile vom Flugzeug und auch vom Gebäude. Es war erschütternd und beeindruckend zugleich. 

Beim weitern Traum war ich während dem Anschlag auf den ersten Turm auf dem Dach des anderen. Ich habe das Flugzeug auf den Turm zurasen gesehen. Es war sicherlich auch sehr erschreckend, das zu sehen. Vor allem, ich war immer noch auf dem Dach, als das zweite Flugzeug daher geflogen kam. Ich blieb auf dem Dach, weil ich keine andere Rettung gesehen hatte. Als dann mein Turm eingestürzt war, hielt ich mich die ganze Zeit an der Antenne auf dem Dach fest, in der Hoffnung, das ganze zu überleben. Schlussendlich bin ich dann erwacht, war auch froh drum, denn der Traum war alles andere als angenehm. Wie man sich ja angesichts des gelesenen vorstellen kann. 

Meine Gedanken am 16. September 2001

Am 11. September 2001 fand in Amerika ein feiger Terroranschlag statt. Die Bilder hierzu habe ich hier auf diese Seite gestellt. Der Bild-Aufbau könnte aufgrund der vielen Bilder etwas länger dauern. Als ich das erste Mal davon gehört hatte, glaubte ich an einen üblen Scherz eines Mitarbeiters. Aber die Nachrichten im Radio haben mir dann schnell klargemacht, dass es sich hier um einen ganz hinterhältigen, feigen und verachtungswürdigen Anschlag handeln musste. Die ersten Bilder die ich im TV gesehen hatte, waren die des ersten einstürzenden World Trade Center Turmes. Es war erschreckend und beeindruckend auf gleiche Weise. Dass Amerika derart verwundbar und zerstörbar ist, hätte niemand geglaubt. Wer dachte auch je daran, dass irgend ein krankes Hirn darauf kommen könnte, zwei Flugzeuge zu entführen, die Leben der Passagiere einfach so auszulöschen und Tausende von unschuldigen Leuten mit in den Tod zu reissen? Wie krank können Menschen sein, dass sie ihr Leben opfern, um ihren Hass auf Amerika zu zeigen? Was sind die Hintergründe solcher Attentate? Wieso nimmt man anscheinend rücksichtslos in Kauf, dass Tausende und Abertausende von unschuldigen Menschen ihr Leben lassen müssen dafür, dass auf der Welt irgendjemand mit dem Amerikanischen System nicht einverstanden ist? Wer sind die Leute, die diesen geglückten, zugegebenermassen gut organisierten Plan ausführen können? Fragen über Fragen.... hoffen wir, dass Amerika die Schuldigen finden und aufs Härteste bestrafen wird. Der Tod wäre eigentlich für die Leute verdient, nur würden sie dadurch in ihren Ländern dafür verehrt werden. Ein sehr krankes Verhalten, das nichts verdient ausser Verachtung! Denken wir an die Kosten, die die Anschläge auf die beiden World Trade Center, das Pentagon und den wahrscheinlich geplanten Angriff auf Camp David verursacht? Kosten für die Hinterbliebenen, die Aufräumarbeiten, die sich über Wochen und Monate hinauszögern werden. Der geplante Aufbau der beiden Türme. All dies und die Zeit, die es brauchen wird, diesen Anschlag zu verarbeiten können! Als ich von diesen Anschlägen gehört hatte, habe ich mir natürlich auch Sorgen gemacht um meine Chatkollegen aus Amerika. Ich habe noch am Dienstag Abend von denen Chattern, die ich in Amerika vermute, feedback erhalten, dass sie wohlauf sind. Das war für mich schon mal etwas beruhigend, obwohl es noch sehr viele Leute gibt, die Freunde, Verlobte, Ehemänner oder -frauen, Kinder, Enkel, Arbeitskollegen und Bekannte vermissen, deren Verbleib noch nicht geklärt wurde. Viele Menschen leiden unter den Folgen der Attentate, dem Verlust ihnen nachstehender Leute. Verständlich, dass das keine einfache Zeit sein wird, mein Mitgefühl ist den Leuten sicher! Ich hoffe schwer, dass der Hass auf die bisher unbekannten Leute nicht zu unüberlegten Taten und Vorverurteilungen führen wird. Bin mir sehr sicher, dass die dafür verantwortlichen Individuen - anders kann man diese Personen nicht benennen - zur Rechenschaft gezogen werden und lebenslang in einem Loch versteckt werden, denn so ist ihr Leben schwerer als wenn man sie umbringen würde und sie von Ihren Landesgenossen noch verehrt werden!

Zu den Bildern braucht es keine weiteren Worte mehr, deshalb werde ich dies auch nicht weiter kommentieren müssen.